Age Report I

Traditionelles und neues Wohnen im Alter.
Age Report 2004.
François Höpflinger (Hrsg.)

Seismo Verlag, 2004
Deutsch
172 Seiten, CHF 29.—/Euro 20.—
ISBN 978-3-03777-004-7

Eine Stiftung, die zum Ziel hat, gutes Wohnen im Alter zu fördern, muss eine Vorstellung davon haben, was gutes Wohnen im Alter ausmacht. Um mehr über die Vorstellungen älterer Menschen zum Wohnen im Alter zu erfahren, lanciert die Stiftung eine nachhaltige die Age-Wohnbefragung. Gemäss dem Stiftungszweck begrenzt sich der Radius der Umfrage auf die Deutschsprachige Schweiz. Die Umfrage besteht aus einer repräsentative Face to Face Befragung von Menschen über 60, die zu Hause oder in einem Heim leben. Die Befragung wurde von Professor François Höpflinger konzipiert und mit einem externen Befragungsinstitut umgesetzt. Ziel der Age-Stiftung ist es, diese Befragung alle fünf Jahre zu wiederholen, um mit der quasi Längsschnittuntersuchung Entwicklungen und Trends aufzeigen zu können.

Die Stiftung will damit nicht nur ein eigenes Bedürfnis abzudecken, sondern die Erkenntnisse auch weiteren Kreisen zugänglich machen. Der Age Report wird in einem Verlag herausgegeben und im Buchhandel verkauft. Er soll Grundlagen liefern für die vielen Fachleute, die sich mit der Konzipierung und Planung von Wohnangeboten für ältere Menschen befassen.

Der Age Report will jedoch nicht bloss Zahlen und Fakten vermitteln, weshalb im zweiten Teil des Buches einige Wohnformen dargestellt werden. Uns scheint es wichtig, einen konkreten Einblick zu geben in verschiedene Möglichkeiten des Wohnens. Nur so kann sich die Diskussion zum Thema Wohnen im Alter differenzieren in der Öffentlichkeit zur Kenntnis genommen werden und zu eigenen Initiativen anregen. Die Möglichkeiten beschränken sich nämlich nicht mehr auf die Alternativen "Daheim oder im Heim". Neben traditionellen Wohnformen geraten neue, innovative Modelle in den Blickpunkt. Sie reichen vom privaten Wohnen aktiver, gesunder Menschen bis zu betreuten Wohngruppen für Pflegebedürftige.

Herausgeber und Analyse: François Höpflinger
Reportagen: Paula Lanfranconi
Fotos: Nadja Athanasiou

Beispiel einer Grafik aus dem Age Report I: