Age-Befragung

Die Age-Befragung ist Teil der Langzeitstudie «Age Report - Wohnen im Alter» der Age-Stiftung. Ziel der Studie ist es, einen Einblick in die aktuelle Wohnsituation von Personen über 60 Jahren zu erfahren. Bereits im Jahre 2003 sowie im Jahre 2008 fanden im Rahmen dieser Studie Befragungen zur Wohnzufriedenheit älterer Menschen statt. Die neue Befragungswelle 2013 stellt die dritte Messung dar, welche die aktuelle Wohnsituation und die Wohnzufriedenheit der über 60-jährigen Menschen in der deutschsprachigen Schweiz abbildet.

Befragungsauftrag:

Die Erhebung im Auftrag der Age-Stiftung basiert auf einer mündlichen Befragung (Face-to- Face-Interviews) unter Verwendung eines standardisierten Fragebogens. Organisiert und realisiert wurde die Erhebung 2013 von IBSF Zürich in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsinstitut IHA-GfK. Die Felddaten wurden vom Marktforschungsinstitut GfK Hergiswil produziert und von IBSF Zürich kontrolliert und aufbereitet.

Max Müller (Leitung)
Dr. Max Müller ist Geschäftsführer und Mitinhaber des Sozialforschungsinstituts IBSF (Institut für Begleit- und Sozialforschung). Er ist ausserdem Dozent und Projektleiter am ZHAW Institut für Angewandte Medienwissenschaft (IAM) und verfügt über ein breites Wissen über die Markt-, Medien- und Sozialforschung in der Schweiz. Er ist Spezialist für Rekrutierungs- und Stichprobenverfahren sowie Forschungsmethoden. Ihn zeichnet eine mehrjährige Berufstätigkeit bei GfK Switzerland (IHA-GfK, Institut für Marktanalysen Hergiswil), Marketing und Research bei Medien-, Markt- (Jugend- und Seniorenmarkt) und Sozialforschungsprojekten (Aufbau Internetcontrol, Projektleiter SRG-Medienstudie, Radiocontrol und Geschäftsführer von MMXI Switzerland) aus. Gegenwärtig werden vor allem Längsschnittanalysen (Jugendpanel) und Zeitreihenprojekte (Suchtmonitoring Schweiz) bearbeitet.
Kontakt: io.ibsfusa.net, Tel. 044 350 11 66

Stefanie Jäger (Konzeption und Umsetzung)
Stefanie Jäger ist Projektassistentin im Sozialforschungsinstitut IBSF. Sie ist zuständig für die Konzeption und Gestaltung von Fragebögen, die Auswertung von Studien sowie die Erstellung von Ergebnisberichten. Im Januar 2014 schloss sie ihr Masterstudium der Politik- und Rechtswissenschaften an den Universitäten Zürich und Bern ab. Im Kernfach belegte sie Internationale Beziehungen, ihre Masterthesis wurde unter dem Titel «Die Wirkung der Östlichen Partnerschaft» veröffentlicht. Ihr Bachelorstudium der Politik- und Kommunikationswissenschaften absolvierte sie an den Universitäten Bamberg (Deutschland) und Helsinki (Finnland).
Kontakt: io.ibsfusa.net, Tel. 044 350 11 66

Methode
Die dritte Age-Befragung (2013) lehnt sich eng an die ersten beiden Befragungsrunden (2003 und 2008) an. Die Verwendung eines Master Sample Designs zielt auf höchstmögliche Kontinuität in der Erhebungssituation (Quellstichprobe, gleichbleibende Feldzeit, identische Fragebogen) zwischen den Befragungswellen ab.
Es wurden 1248 Personen 60+ in der Deutschschweiz Face-to-Face befragt. Befragt wurden zwei Gruppen von Personen, die sich in ihrer Wohnsituation grundlegend unterscheiden: Zum einen wurden Interviews mit 1014 in Privathaushalten lebenden über 60-Jährigen geführt, zum andern wurden 234 Bewohner und Bewohnerinnen von Alters- und Pflegeheimen interviewt. Die Altersquote für Interviews in Heimen wurde auf 80+ gesetzt, da erfahrungsgemäss nicht genügend unter 80-jährige in den jeweiligen Heimen zu finden sind. 
Der Befragung, die 2013 wie bereits 2003 und 2008 mittels Face-to-Face-Interviews realisiert wurde, lag ein Fragebogen mit einer Befragungsdauer von rund 30 Minuten zu Grunde.
Die Fragebogen aller drei Erhebungswellen finden Sie unter: Zusatzmaterialien

Stichproben 2003, 2008 und 2013
Die Studie ist gemeinderepräsentativ (Alter, Geschlecht, Befragungstag, Gemeindegrösse). Für die erste Befragung 2003 wurde einmalig eine Random-Auswahl getroffen. Das so entstandene Master Sample diente als Basis für die beiden Wiederholungsstudien 2008 und 2013. Strukturmerkmale sind Alter und Geschlecht. Es gibt keine Gemeinde-Schichtung; die vorgegebene Gemeinde musste von den Interviewern exakt eingehalten werden. Daneben musste der Wochentag sowie die Quotenvorgaben (Alter, Geschlecht, Wohnform) beachtet werden. Die Feldzeit der Befragung 2013 war vom 4. Februar 2013 bis 13. April 2013 (Befragungswelle 2003: 1. Feb. bis 31. März; Befragungswelle 2008: 1. Feb. bis 4. April).

Anzahl Befragte nach Altersgruppe und Geschlecht
Privathaushalte (PDF)
Kollektivhaushalte (PDF)

Weitere Informationen
Für weitere Informationen zur Datenerhebung wenden Sie sich bitte an Max Müller: io.ibsfusa.net, Tel. 044 350 11 66

Bezug Datensatz
Anfragen zum Bezug von Daten sind zu richten an: infoage-stiftung.ch